Gelangweilt von den Semesterferien?

Kostenlose Management Fortbildung!

Natürlich gibts es auch in den Semesterferien zahlreiche Möglichkeiten dich weiterzubilden. Eine Möglichkeit, die ich heute empfehlen möchte sind Online Kurse von Cousera.

Hier gibts es Zahlreiche Kurse, welche dir im weiteren Verlauf deines Management Studiums weiterhelfen können, angefangen bei theoretischen Themen wie Accounting, bis hin zu Mitarbeiterführung ist alles dabei. Ich werde im folgenden ein paar (kostenlose!) Kurse als Beispiel nennen, die für euch von Interesse sein könnten. Ich wünsche vorab schon einmal viel Erfolg bei der Fortbildung.

Introduction to Financial Accounting (University of Pennsylvania)

Financial markets (Yale University)

Marketing Analytics (University of Virginia)

Innovation for Entrepreneurs: From Idea to Marketplace (University of Maryland, College Park)

Successful Negotiation: Essential Strategies and Skills (University of Michigan)

The Language and Tools of Financial Analysis (The University of Melbourne)

Natürlich gibt es noch zahlreiche weiter Kurse, schaut also einfach mal rein und nehmt an denen teil, die euch zusprechen.

Management Fortbildung

Leadership vs. Management

1982 wurde der Begriff Leadership durch den Harvard-Professor John P. Kotter geprägt.
Er erläuterte den Unterschied zwischen Managern und Leadern, wobei Management für das Organisieren, Planen und Kontrollieren von Prozessen steht. Leadership beinhaltet dagegen viel mehr das inspirieren von Mitarbeitern durch Visionen. Im Leadership werden die Mitarbeiter quasi als geführte des Leaders gesehen, im Management als Untergebene des Managers.

Leadership - Mitarbeiter werden von einem Leader durch seine Visionen geführt.

Leadership

Leader sind Führer, welche die Mitarbeiter, die seine Anhänger sind, mit Visionen motivieren und inspirieren.
Leader kommunizieren Ziele und geben Teile der autoritären Kontrolle an die Anhänger ab. Beim Leadership wird der Mitarbeiter bzw. der Mensch in den Fokus gesetzt.
Die Frage die sich Leader stellen ist: Was und warum?
Insbesondere wichtig sind Leader, wenn es darum geht, neue Wege zu gehen, denn Leader haben die Fähigkeit, Teams zusammenzuhalten und stetig durch ihre Visionen zu motivieren.
Da Leadership eine offenere Struktur als das Management hat steht es für die Kreativität, für Innovation und für Wandel.

Management

Management steht für die perfekte Organisation und Überwachung von Prozessen.
Hierzu ist es notwendig, dass der Manager vom Unternehmen die Autorität über die Mitarbeiter, die auch als seine Untergebenen gesehen werden könnten, hat. Diese agieren als Befehlsempfänger und setzen den Plan des Managers in die Tat um.
Die Frage die sich Manager stellen ist: Wie und wann?
Im Fokus des Managements stehen das System und die Struktur.
Das Management steht für die perfekte Organisation, Planung und Kontrolle von Prozessen.

Lead too much, with little standards, and you risk a rule of chaos and little discipline.Manage too much and you stifle morale by being an authoritarian manager.

Anzumerken ist, dass Unternehmen sowohl Leader als auch Manager brauchen. Besonders zu Zeiten von Umbrüchen ist es wichtig, richtige Leaderpersönlichkeiten im Unternehmen gebunden zu haben, denn diese halten die Teams zusammen, und gelten als sehr Innovationsfördernd. Jedoch darf auch zu Zeiten des Umbruchs das Unternehmen nicht im Chaos versinken.

Auch wenn es in der Theorie es sehr einfach ist zwischen diesen beiden Führungstypen zu unterscheiden, jedoch fällt dies in der Realität sehr schwer, denn viele Persönlichkeiten sind beides und können nicht klar als Leader oder klar als Manager identifiziert werden.

Transaktionskostentheorie anhand eines Beispiels

In der Marktwirtschaft könnten Transaktionen theoretisch ohne Unternehmen organisiert werden, doch die Transaktionskostentheorie liefert einen Ansatz dafür, warum es trotzdem sinnvoll ist Unternehmen zu gründen. Ich werde dies anhand eines Beispiels von einer Entscheidung über den Kauf oder der eigenen Herstellung von Computersoftware machen.

Ein Vertrag ist ein wichtiges Element in der Transaktionskostentheorie

Zuallererst müssen aber noch folgende von Oliver E. Williamson definierte Begriffe geklärt werden. Dieser unterscheidet zwischen Ex-ante-Transaktionskosten und Ex-post-Transaktionskosten.

  • Ex-ante-Transaktionskosten sind die Kosten, die entstehen, bevor ein Vertrag zustande kommt, also die Anbahnungs- und Vereinbarungskosten.
  • Die Ex-post-Transaktionskosten sind die Kosten die zur Durchsetzung und Kontrolle der Transaktion nötig sind, hierzu zählen auch alle Kosten, die entstehen sobald Fehler, nicht Einhaltungen oder Anpassungen zustande kommen.

Das Ausgangsproblem für unser Fallbeispiel ist, dass ein großes Dienstleistungsunternehmen für Smart Homes beispielsweise Software braucht um ein Licht-Konzept in ihre bisherige Smart Home Solution einzubinden. Die Frage die sich nun stellt ist ob eine interne Lösung entwickelt oder eine externe Lösung eingekauft werden soll.
Der externe Anbieter forder für sein Produkt 30.000 Euro und Sie errechnen, dass eine interne Lösung inklusive der Mitarbeiterkosten, Raumkosten, Abschreibungen etc. für Sie 45.000 Euro kosten würde. Für Sie ist klar, da die Kosten bei der externen Lösung deutlich geringer sind, dass Sie diese kaufen werden, doch ist das wirklich eine kluge entscheidung?
Die Transaktionskostentheorie hilft dabei, genau solche Fälle vollständig in der Theorie zu planen, als zu planen ob Produkte intern hergestellt werden oder extern gekauft werden sollten.
Man spricht hier auch von Make und Buy.

Um mit einer Transaktionskosten Analyse, die der Transaktionskostentheorie entspricht, zu Beginnen müssen wir zuerst herausfinden wie die Merkmale unserer Transaktion einzustufen sind. Als generelle Merkmale (laut Williamson) werden die „Frequency, uncertainty and asset specificity“ der Transaktion betrachtet.
In unserem Spezifischen Fall werden wir zwei verschiedene Möglichkeiten betrachten.

Case 1: Hohe Unsicherheit, Hohe Spezifität

Häufigkeit: Selten, die Software braucht vorraussichtlich in den nächsten Jahren keine Verbesserungen.
Unsicherheit:

  • Im eigenen Unternehmen: Sie kennen ihre IT-Abteilung und wissen deren Qualität zu schätzen. Die Programme können bei sämtlichen Erneuerungen dem Haupt Smart Home Programm sofort angepasst werden. Es fallen auch keine Kosten zur Informationsbeschaffung über die Entwickler an und es ist nur eine kalkulierbare Gefahr der Qualitätsverschlechterung und keine Gefahr für zukünftige Preiserhöhungen vorhanden.
  • Beim Anbieter: Sie haben noch nie mit dem Anbieter zusammengearbeitet und setzen sich einer gewissen Abhängigkeit aus. Die Kosten für die Informationsbeschaffung über den Anbieter sind hoch, auch fallen Kosten bei der Qualitätsüberwachung an. Für Weiterentwicklungen am Programm könnte der externe Anbieter im späteren Verlauf höhere Preise verlangen.

Spezifität: Das Programm wird speziell nur auf Ihr Programm zugeschnitten und ist anders nicht verwendbar, bei weiterentwicklung ihres Programmes könnten Programmänderungen entstehen und es müsste somit nachverhandelt werden.

In diesem Fall wären die Kosten bei der Entscheidung die Software in der eigenen Organisation zu entwickeln (Make) geringer als bei der Entscheidung diese am Markt zu kaufen (Buy).

Case 2: geringe Spezifität, geringe Sicherheit

Häufigkeit: Selten, die Software braucht vorraussichtlich in den nächsten Jahren keine Verbesserungen.

Unsicherheit:

  • Im eigenen Unternehmen: Sie kennen ihre IT-Abteilung und wissen deren Qualität zu schätzen. Die Programme können bei sämtlichen Erneuerungen dem Haupt Smart Home Programm sofort angepasst werden. Es fallen auch keine Kosten zur Informationsbeschaffung über die Entwickler an und es ist nur eine kalkulierbare Gefahr der Qualitätsverschlechterung und keine Gefahr für zukünftige Preiserhöhungen vorhanden.
  • Beim Anbieter: Sie kennen den Anbieter bereits und arbeiten seit mehreren Jahren zusammen. Sie sind von der Qualität überzeugt und hatten bisher noch keine Probleme mit ihm. Da das Produkt in diesem Fall nicht so komplex ist wie im ersten Case und im Vertrag die komplette Software auf Sie übertragen wird. Damit könnte diese auch einfach von einem anderen Softwareunternehmen weiterentwickelt werden und für Sie verringert sich die Gefahr der Preiserhöhung und die Gefahr der Qualitätsversicherung wird weniger von Bedeutung.

Spezifität: Das Programm ist nicht so aufwendig und die Rechte werden komplett auf Sie übertragen. Eventuell könnten Sie es mit ein paar veränderungen sogar anderweitig benutzen. Da es nicht zu aufwendig ist kann der Softwareanbieter auch jederzeit gewechselt werden.

In diesem Fall wäre die Buy entscheidung günstiger als die Make.

 

Vorteile der Transaktionskostentheorie

In dem ersten Fall kann man ganz klar erkennen, warum es von Vorteil ist ein Unternehmen zu gründen, man kann durch langfristige Verträge mit Mitarbeitern, geringere Transaktionskosten erzielen. Auch das Wissen kann in dem eigenen Unternehmen gebunden werden kann und es muss nicht den teuren Preis am Markt zahlen muss. Man muss sich nicht ständig über die Anbieter informieren, da man bereits über sein eigenes Unternehmen bescheid weiß und es selbstständig in die Richtung entwickeln kann in der man es haben möchte (z.B. Qualität).

Natürlich sind dies nur kleine Beispiele die nicht der Komplexität der Realität entsprechen, jedoch kann man hier schon etwas sehen worauf eine Tansaktionskostenanalyse hinausläuft und dass es nicht immer von vorteil ist, einfach die preislich günstigere Lösung zu nehmen. Es sind natürlich immer viel mehr Fälle möglich als die zwei Beispiele die ich genannt habe und es ist nicht immer leicht sich die „richtige“ Alternative auszusuchen.

Entrepreneurship & Intrapreneurship

Entrepreneur

Der Unterschied von Entrepreneuren und Intrapreneuren zu normalen Mitarbeiten kann man so erklären, dass diese nicht nur in die Unternehmung involviert sind, sondern quasi an das Unternehmen verpflichtend gebunden sind. Dies kann leicht mit einem Apfelbaum verglichen werden. Wenn dieser Äpfel produziert ist er involviert, wenn es jedoch darum geht sein Holz zu verarbeiten ist er der Unternehmung verpflichtend gebunden. Soweit zum Unterschied von Entrepreneuren und Intrapreneuren zu normalen Mitarbeitern.

Doch was ist der Unterschied zwischen Entrepreneuren und Intrapreneuren?

Ein Entrepreneur ist jemand, der durch seine besondere Motivation und auch durch seine Fähigkeiten eine Unternehmung gründet und für dieses die volle Verantwortung trägt.

Intrapreneurship

Ein Intrapreneur hingegen zeichnet sich nicht durch die Gründung einer Unternehmung aus sondern er trägt besonders durch seine Fähigkeiten und auch durch seine Motivation dazu bei, die Unternehmung eines anderen zu managen oder etwas Hilfreiches dazu beizutragen. Oft ist ein Intrapreneur jemand, der die angestoßenen Ideen des Entrepreneur weiterführt und am Leben erhält bzw. um es passender auszudrücken hält er die Idee nicht nur am Leben, sondern begeistert sich und andere für diese. Der Begriff setzt sich übrigens aus „Intracorporate“ und „Entrepreneur“ zusammen.

Diese beiden Spielerrollen in einer Unternehmung müssen sich vielen verschiedenen Herausforderungen stellen. Ich werde im Folgenden einige Beispiele nennen.

Ein Intrapreneur ist meist höchst innovativ und zeichnet sich durch seine sehr spezialisierten Fähigkeiten aus, er treibt oft einen bestimmten Teil der Unternehmung an, in der er durch sein Fachwissen und durch seine hohe Motivation glänzt. Jedoch kann dieser nicht komplett frei agieren sondern muss sich oft die Zustimmung des Managements holen, um größere Veränderungen herbeizuführen. Der Entrepreneur hingegen hat vollen Handlungsspielraum und ihm ist es vollkommen selber überlassen, was er tut. Der Nachteil eines Entrepreneur gegenüber eines Intrapreneur ist jedoch, dass er zum Start (und auch später) sich jede Ressource selber suchen muss, während dem Intrapreneur diese schon gestellt werden.

Heutzutage wird in Unternehmen immer mehr Wert auf Intrapreneurship wert gelegt, denn dies kann die Innovationsfähigkeit eines Unternehmens enorm steigern. Mitarbeiter sollen so handeln, als wären sie selbst der Unternehmer, dies erfordert viel Verantwortungsbewusstsein und Selbstinitiative.

Förderung

Bei 3M zum Beispiel werden Mitarbeiter dazu angetrieben mindestens 15% ihrer Arbeitszeit an eigenen Ideen und Projekten zu arbeiten. Das Unternehmen konnte in der Vergangenheit schon große Erfolge mit Intrapreneurship verzeichnen. Die Erfindung der Post-it ist auf eine zufällige Entdeckung zurückzuführen. Es sollte ein extrem starker Kleber für die Raumfahrttechnik entwickelt werden, jedoch wurde ausversehen ein Kleber enntdeckt der ohne Rückstände leicht zu entfernen war. Die Idee wurde jedoch nicht aufgegeben sondern solange weiter verfolgt bis für den Kleber eine passende Nutzung gefunden wurde. Die Post-It Notes.

Eine Förderung des Intrapreneurships im eigenen Unternehmen kann somit eine extreme Steigerung der Innovationsfähigkeit bringen, jedoch kann es auch viele Kosten verursachen, denn man sollte Intrapreneure so behandeln, dass man ihnen genug Raum lässt um Fehler zu machen, damit sie aus diesen lernen, dies kann Zeit und Geld kosten.

Beginn einer neuen Ära

Success

Der heutige Tag wird für mich ein ganz besonderer, denn es ist der Tag an dem ich mich dazu entschied einen Blog über Management zu starten. Ich, ein 23 Jähriger Student, in einer mir noch ziemlich unbekannten Welt. Das Ziel für mich ist klar, ich werde später ein Unternehmen führen, welches bis dato noch nicht existiert. Irgendwas mit Energie, oder so.

In diesem Blog werde ich meine Lernfortschritte festhalten und euch über interessante Themen informieren. Gleich heute Abend wird eine kurze Zusammenfassung über Entrepreneuship und Intrapreneurship folgen, denn über dieses Thema darf ich am Mittwoch einen Vortrag halten.

Ich hoffe ich kann euch mit meinen Beiträgen über das Thema, das Studium und den Eintritt in die Arbeitswelt begeistern, also folgt mir, falls ihr interessiert seid.